Technik

SigenMate 2700 Ultra im Test-Überblick: Daten, Preise & Einordnung

Wohnhaus mit bepflanzten Balkonen und vier gleich großen, leicht angewinkelten Solarmodulen am Balkongeländer als Beispiel für ein modernes Balkonkraftwerk.

Das Wichtigste in Kürze

  • Starke Hardware: Der SigenMate 2700 Ultra bietet 2,688 kWh Basiskapazität, vier MPPTs und bis zu 4.000 W PV-Eingangsleistung für bis zu acht Solarmodule.
  • Sehr flexibel erweiterbar: Ein System lässt sich auf rund 18,8 kWh ausbauen; mit mehreren parallel betriebenen Einheiten sind noch größere Speicherkapazitäten möglich.
  • Praxistests zeigen Licht und Schatten: WeLoveTech bewertet Verarbeitung, Einrichtung und USV-Funktion positiv. Smartzone misst rund 94 % nutzbare Kapazität, aber auch etwa 80 % kombinierte Lade-/Entladeeffizienz und rund 29 W Standby-Verbrauch.
  • Nicht für jeden die beste Wahl: Wer nur wenige Module und einen kleinen Speicher benötigt, schöpft den umfangreichen Funktionsumfang wahrscheinlich nicht aus.
  • Im Vergleich liegt die Stärke vor allem bei PV-Leistung und Ausbaureserve: Anker kommt dem Konzept am nächsten, während Marstek und EcoFlow bereits mehr Kapazität in der Basiseinheit bieten und AC-Speicher wie Marstek oder Hoymiles bei der Nachrüstung andere Vorteile haben.

Mit dem SigenMate 2700 Ultra bringt Sigenergy einen ungewöhnlich leistungsstarken und vielseitigen Speicher für Plug-and-Play-PV-Systeme auf den Markt. Schon die technischen Daten fallen auf: 2,688 kWh Basiskapazität, vier unabhängige MPPT-Tracker, bis zu 4.000 W PV-Eingangsleistung und die Möglichkeit, bis zu acht Solarmodule direkt anzuschließen. Durch zusätzliche Batteriemodule lässt sich ein einzelnes System außerdem auf rund 18,8 kWh erweitern.

Die ersten Praxiserfahrungen zeichnen allerdings kein uneingeschränkt perfektes Bild. Während Verarbeitung, App-Einrichtung, dynamische Steuerung und USV-Funktion positiv auffallen, zeigen Messungen von Smartzone auch einen vergleichsweise hohen Standby-Verbrauch und nur rund 80 % kombinierte Lade- und Entladeeffizienz. Entscheidend ist deshalb weniger, ob der SigenMate auf dem Papier besonders viele Funktionen bietet, sondern für wen diese Funktionen tatsächlich einen Vorteil darstellen. In unserem Faktencheck schauen wir uns die bisherigen Tests genauer an und vergleichen den SigenMate direkt mit Anker, Zendure, Marstek, EcoFlow und Hoymiles.

SigenMate 2700 Ultra: Die wichtigsten Daten im Faktencheck

Mit dem SigenMate 2700 Ultra steigt Sigenergy in den Markt für kompakte Plug-and-Play-Speichersysteme ein. Die Basiseinheit kombiniert einen LiFePO₄-Akku mit 2,688 kWh Kapazität, Wechselrichter, vier MPPT-Tracker und Energiemanagement in einem Gehäuse. Zum Marktstart am 14. Juli 2026 wurde das System in Deutschland ab 999 Euro angeboten; als regulärer Preis wurden 1.199 Euro angegeben.

Technisch fällt der SigenMate 2700 Ultra vor allem durch den hohen PV-Eingang auf. Sigenergy erlaubt bis zu 4.000 W über vier unabhängige MPPT-Eingänge mit jeweils maximal 1.000 W. Dadurch können bis zu acht Module eingebunden und beispielsweise unterschiedliche Ausrichtungen getrennt geregelt werden. Die SigenMate Battery nutzt LiFePO₄-Zellen und lässt sich modular erweitern: Mit bis zu sechs BAT-2700-Erweiterungsakkus wächst ein einzelnes System von 2,688 auf rund 18,8 kWh. Bis zu drei Systeme können zusätzlich parallel betrieben werden; damit sind insgesamt bis zu 56,4 kWh möglich.

Ein wichtiger Punkt im Datenblatt verdient allerdings eine genauere Einordnung. Die beworbenen 4.000 W PV-Eingangsleistung sind nicht gleichbedeutend mit 4.000 W Ladeleistung für die einzelne Battery. Beim SigenMate sind ohne Zusatzakku maximal 1,8 kW PV-Ladeleistung möglich. Mit einer zusätzlichen SigenMate Battery steigt sie auf 3,6 kW, mit mindestens zwei Erweiterungsakkus auf 4 kW.

Auch die häufig genannten 3.600 W Ausgangsleistung benötigen Kontext. Im netzgekoppelten Betrieb unterstützen die beiden Backup-Steckdosen zusammen bis zu 3.600 W Bypass-Leistung. Im tatsächlichen Insel- bzw. Notstrombetrieb stellt ein einzelner SigenMate 2700 dagegen bis zu 1.400 W bereit; mit zwei parallel geschalteten Einheiten sind es 2.800 W und mit drei Geräten 3.600 W.

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Sigenergy SigenMate: Was zeigen die bisherigen Tests?

Für diesen Test-Überblick haben wir technische Herstellerangaben mit bereits veröffentlichten Praxistests und Produktvorstellungen abgeglichen. Dabei unterscheiden wir bewusst zwischen tatsächlich getesteten Funktionen und frühen Einschätzungen vor beziehungsweise zum Marktstart.

Im ausführlichen Praxistest von Smartzone hinterließ der SigenMate 2700 Ultra bei Verarbeitung und dynamischer Leistungsregelung einen guten Eindruck. Mit Smart Meter reagierte das System dort innerhalb von ein bis zwei Sekunden auf Laständerungen im Haushalt. Bei der Battery wurden durchschnittlich 2.531 Wh tatsächlich nutzbare Energie ermittelt, was rund 94 Prozent der angegebenen 2.688 Wh entspricht.

Gleichzeitig zeigte der Smartzone-Test auch Schwächen, die im Datenblatt nicht sichtbar werden. Für den SigenMate wurden eine kombinierte Lade- und Entladeeffizienz von rund 80 Prozent sowie etwa 29 W Standby-Verbrauch gemessen. Unter hoher Last erreichten die Kühlrippen zudem Temperaturen von bis zu 58 bis 59 °C. Da es sich um Messwerte eines einzelnen Fremdtests handelt, sind sie nicht mit unabhängigen Laborwerten gleichzusetzen, liefern aber wichtige Hinweise für die praktische Einordnung.

Auch WeLoveTech hatte den Sigenergy SigenMate 2700 Ultra als temporäre Produktleihgabe im Einsatz. Positiv bewertet wurden insbesondere Verarbeitung, kompakte Bauweise, Kabelführung und die einfache Einrichtung über die mySigen-App. Die USV-Funktion wurde praktisch ausprobiert: Nach dem Trennen des Systems vom Stromnetz lief ein angeschlossener Verbraucher ohne sichtbare Unterbrechung weiter. Für den vollen Funktionsumfang, insbesondere KI- und Eigenverbrauchssteuerung, empfiehlt der Tester die Nutzung eines kompatiblen Smart Meters.

Auch IMTEST griff den Marktstart des SigenMate 2700 Ultra am 14. Juli 2026 auf und ordnete vor allem die technischen Eckdaten und KI-Funktionen des Systems ein. Der Beitrag ist dabei weniger als eigener Praxistest, sondern vielmehr als redaktionelle Produktvorstellung zum Launch zu verstehen. Hervorgehoben werden unter anderem die hohe PV-Eingangsleistung, die vier MPPT-Tracker, die modulare Erweiterbarkeit und das KI-gestützte Energiemanagement über die mySigen-App.

Andere frühe Beiträge sind eher als Produktvorstellung denn als Praxistest einzuordnen. Smartzone präsentierte den Speicher bereits auf der Intersolar 2026 und Tepto stellte Funktionen und Hardware noch vor dem Marktstart ausführlich vor. Tepto war nach eigener Aussage zudem an der Produktentwicklung beteiligt, weshalb diese Einschätzung nicht mit einem unabhängigen Test gleichzusetzen ist.

Auch Evergreen Energiesysteme berichtete bereits am 1. Juli 2026 über das System. Zu diesem Zeitpunkt standen die finalen technischen Angaben noch nicht vollständig fest. Der Beitrag hob bereits die vier MPPT-Eingänge, bis zu 4.000 W PV-Leistung, die modulare Erweiterbarkeit und das KI-Energiemanagement hervor, wies bei Ausgangs- und Backup-Leistung aber selbst darauf hin, dass die finalen Herstellerdaten abzuwarten seien.

Insgesamt bestätigen die bisherigen Praxiserfahrungen viele der zentralen Stärken des SigenMate 2700 – insbesondere Verarbeitung, Flexibilität, Steuerung und USV-Funktion. Gleichzeitig zeigen die Messwerte von Smartzone, dass hohe Ausstattung allein nicht automatisch Bestwerte bei Effizienz und Eigenverbrauch des Systems bedeutet.

SigenMate 2700 Ultra: Stärken und Schwächen im Überblick

Die größte Stärke des SigenMate 2700 Ultra ist seine Flexibilität. Vier MPPTs und bis zu 4.000 W angeschlossene PV-Leistung schaffen Reserven für größere Modulfelder. Wer zunächst klein startet, kann die SigenMate Battery später um weitere BAT-2700-Module ergänzen. Genau diese Kombination aus hoher PV-Leistung und modularer Kapazität unterscheidet das System von vielen einfacheren Steckerspeichern.

Hinzu kommen zwei Backup-Ausgänge, IP66-Schutz und eine integrierte Batterieheizung. Für die Battery und den restlichen SigenMate gibt Sigenergy einen Einsatzbereich von -20 bis 55 °C an. Die mySigen-App erlaubt außerdem detaillierte Einblicke in PV-Leistung, Akkuzustand und Energieflüsse.

Auf der anderen Seite ist diese Funktionsvielfalt nicht für jeden notwendig. Wer lediglich einen kleinen Speicher für zwei Solarmodule sucht, schöpft einen großen Teil der Möglichkeiten des Sigenergy SigenMate 2700 Ultra möglicherweise gar nicht aus. Auch die SigenMate Battery ist mit 2,68 kWh weder die größte noch die günstigste Basiskapazität am Markt.

Ein weiterer Punkt ist die Wärmeentwicklung unter hoher Dauerlast. Smartzone maß im Realbetrieb bis zu 58 bis 59 °C an den Kühlrippen. Bei einem System, das mit mehreren Modulen und Erweiterungsakkus eingesetzt werden soll, ist ein schattiger und gut belüfteter Aufstellort deshalb sinnvoll.

SigenMate 2700 im direkten Speichervergleich

Erst im direkten Vergleich zeigt sich, wo der Sigenergy SigenMate 2700 Ultra tatsächlich heraussticht. Dafür stellen wir ihn fünf Speichern gegenüber, die wir aus unserem eigenen Sortiment kennen: Zendure SolarFlow 2400 Pro, Marstek Venus E 3.0, Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro, EcoFlow STREAM Ultra X und Hoymiles HiBattery 1920 AC. Dabei verfolgen nicht alle Systeme dasselbe Konzept – insbesondere AC-gekoppelte Speicher wie Marstek und Hoymiles setzen andere Schwerpunkte als der direkt an die Solarmodule angeschlossene SigenMate.

Sigenergy
SigenMate 2700 Ultra
Zendure
SolarFlow 2400 Pro
Anker SOLIX
Solarbank 3 E2700 Pro
Marstek
Venus E 3.0
EcoFlow
STREAM Ultra X
Hoymiles
HiBattery 1920 AC
Preis Wird geladen … Wird geladen … Wird geladen … Wird geladen … Wird geladen …
Verfügbarkeit Wird geladen … Wird geladen … Wird geladen … Wird geladen … Wird geladen …
Basiskapazität 2,688 kWh 2,4 kWh 2,688 kWh 5,12 kWh 3,84 kWh 1,92 kWh
Systemtyp DC + AC DC + AC / Hybrid DC + AC AC-gekoppelt DC + AC AC-gekoppelt
PV-Eingangsleistung bis 4.000 W bis 3.000 W DC bis 3.600 W
AC-gekoppelt
bis 2.000 W
AC-gekoppelt
MPPT 4 MPPT 4 MPPT 4 MPPT 4 MPPT
Module direkt anschließbar bis 8 mehrere Module
über 4 MPPT
bis 8 über 4 MPPT
Lade-/Entladeleistung PV-Laden 1,8 kW Basis
bis 4,0 kW mit Erweiterung
bis 2.400 W
bidirektional AC
hohe PV- und
AC-Leistung
bis 2.500 W
AC
systemabhängig bis 1.000 W
Laden & Entladen
Notstrom / Backup ja
bis 1.400 W off-grid
0-ms-USV
ja ja je nach Setup ja systemabhängig
Erweiterbar bis 18,8 kWh je System
bis 56,4 kWh mit 3 Systemen
bis 16,8 kWh bis 16,128 kWh bis 46,08 kWh
im Verbund
modular erweiterbar bis 11,52 kWh
Smart Meter & Steuerung mySigen-App
KI-Energiemanagement
App &
Energiemanagement
Anker App &
Smart Meter
App &
Smart Meter
EcoFlow App &
Energiemanagement
App &
Smart Meter
Ideal für große Modulfelder,
mehrere Ausrichtungen &
spätere Erweiterung
hohe AC-Leistung &
flexible Hybrid-Systeme
flexible Komplettsysteme &
Anker-SOLIX-Nutzer
viel Speicherkapazität &
einfache AC-Nachrüstung
mehr Kapazität ab Werk
mit direkter PV-Anbindung
kompakte & einfache
AC-Nachrüstung
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Am ähnlichsten ist dem SigenMate 2700 Ultra die Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro. Beide starten mit rund 2,68 kWh Kapazität, verfügen über vier MPPT-Tracker und können bis zu acht Solarmodule aufnehmen. Beim direkten PV-Eingang hat der SigenMate mit bis zu 4.000 W gegenüber 3.600 W bei Anker einen leichten Vorsprung. Dafür bietet die Solarbank 3 neben 1.200 W AC-Ladeleistung auch einen Insel-Ausgang mit bis zu 1.200 W. Bei der Erweiterbarkeit liegen beide Systeme ebenfalls nah beieinander: Anker lässt sich auf rund 16 kWh ausbauen, ein einzelner SigenMate auf 18,8 kWh. Wer besonders viel PV-Leistung und langfristig größere Ausbaureserven sucht, bekommt bei Sigenergy damit etwas mehr Spielraum.

Auch der Zendure SolarFlow 2400 Pro gehört konzeptionell zu den direkten Konkurrenten. Vier MPPT-Eingänge verarbeiten bis zu 3.000 W DC-PV-Leistung, während die Basiskapazität mit 2,4 kWh etwas unter der SigenMate Battery liegt. Dafür setzt Zendure einen stärkeren Schwerpunkt auf die AC-Seite und ermöglicht bis zu 2.400 W bidirektionale AC-Leistung. Der Speicher lässt sich auf bis zu 16,8 kWh erweitern. Damit eignet sich Zendure besonders für Nutzer, bei denen neben einer flexiblen PV-Anbindung auch höhere Leistungen auf der Haushaltsseite eine wichtige Rolle spielen.

Einen deutlich anderen Ansatz verfolgt die Marstek Venus E 3.0. Sie wird AC-seitig in das vorhandene System eingebunden und benötigt deshalb keine eigenen MPPT-Eingänge. Der große Vorteil liegt in der Kapazität: Mit 5,12 kWh bietet bereits eine einzelne Einheit fast doppelt so viel Speicher wie der SigenMate 2700. Hinzu kommen bis zu 2.500 W AC-Lade- und Entladeleistung sowie die Möglichkeit, mehrere Geräte miteinander zu kombinieren. Für eine bestehende PV-Anlage, die vor allem unkompliziert um viel Speicherkapazität ergänzt werden soll, kann dieser Ansatz sinnvoller sein. Wer dagegen Solarmodule direkt am Speicher anschließen und unterschiedliche Ausrichtungen separat über MPPT regeln möchte, erhält mit dem SigenMate deutlich mehr Flexibilität.

Der EcoFlow STREAM Ultra X liegt mit 3,84 kWh ebenfalls über der Basiskapazität des Sigenergy SigenMate 2700 Ultra. Gleichzeitig verfügt er wie der SigenMate über vier MPPT-Tracker, verarbeitet direkt aber maximal 2.000 W Solarleistung. Damit lässt sich der Unterschied recht klar zusammenfassen: EcoFlow bietet bereits in der Basiseinheit mehr Speicher, während Sigenergy beim direkten PV-Eingang mit 4.000 W die doppelte Leistung ermöglicht. Das EcoFlow-System lässt sich zudem modular mit weiteren STREAM-Einheiten erweitern; innerhalb der Serie sind dadurch auch größere Speicher- und PV-Konfigurationen möglich. 

Die Hoymiles HiBattery 1920 AC setzt wiederum auf eine einfache AC-Nachrüstung. Mit 1,92 kWh besitzt sie die kleinste Basiskapazität in diesem Vergleich, kann durch zusätzliche Einheiten aber auf bis zu 11,52 kWh erweitert werden. Weil kein direkter Anschluss der Solarmodule erforderlich ist, lässt sie sich unabhängig vom vorhandenen Mikrowechselrichter in viele bestehende Anlagen integrieren. Mit bis zu 1.000 W Lade- und Entladeleistung ist sie allerdings stärker auf kompakte Nachrüstlösungen ausgelegt als auf große Modulfelder oder sehr hohe PV-Leistungen.

Unterm Strich unterscheiden sich die Speicher weniger darin, welcher pauschal „besser“ ist, sondern darin, welchen Schwerpunkt sie setzen. Der Sigenergy SigenMate kombiniert in diesem Vergleich den höchsten direkten PV-Eingang mit vier MPPTs, hoher Erweiterbarkeit und einer integrierten Backup-Funktion. Anker kommt diesem Konzept am nächsten, Zendure legt zusätzlich einen starken Fokus auf hohe AC-Leistung. Marstek bietet deutlich mehr Kapazität in der Basiseinheit und eignet sich zusammen mit Hoymiles besonders für die AC-seitige Nachrüstung. EcoFlow positioniert sich dazwischen: mehr Speicher ab Werk als Sigenergy, dafür weniger direkter PV-Eingang. Wer viele Module, unterschiedliche Ausrichtungen und einen späteren Ausbau plant, findet beim SigenMate deshalb besonders viele Reserven.

SigenMate Battery: Für wen lohnt sich die Erweiterbarkeit?

Der SigenMate 2700 Ultra gehört technisch zu den vielseitigeren aktuellen Speichersystemen. Vier MPPTs, bis zu 4.000 W PV-Eingang, die modulare SigenMate Battery und das umfangreiche Energiemanagement geben dem System vor allem bei größeren oder später erweiterbaren Anlagen klare Vorteile.

Die bisherigen Fremdtests zeigen aber auch, dass der Sigenergy SigenMate nicht in jeder Disziplin automatisch vorne liegt. Standby-Verbrauch, Effizienz und die vergleichsweise hohe Komplexität können je nach Einsatz wichtiger sein als maximale Flexibilität. Wer vor allem möglichst viel Kapazität in der Basiseinheit sucht, findet bei Marstek oder EcoFlow Alternativen mit anderen Stärken.

Unterm Strich ist der SigenMate 2700 besonders interessant für Nutzer, die mehrere Module, unterschiedliche Ausrichtungen oder einen späteren Ausbau einplanen. Wer dagegen eine kleine, möglichst einfache Speicherlösung sucht, sollte vor dem Kauf genau vergleichen, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.

Sigenergy und SigenMate: Für wen ist das System eine gute Wahl?

Der SigenMate 2700 Ultra gehört technisch zu den vielseitigeren aktuellen Speichersystemen. Vier MPPTs, bis zu 4.000 W PV-Eingang, die modulare SigenMate Battery und das umfangreiche Energiemanagement geben dem System vor allem bei größeren oder später erweiterbaren Anlagen klare Vorteile.

Die bisherigen Fremdtests zeigen aber auch, dass der Sigenergy SigenMate nicht in jeder Disziplin automatisch vorne liegt. Standby-Verbrauch, Effizienz und die vergleichsweise hohe Komplexität können je nach Einsatz wichtiger sein als maximale Flexibilität. Wer vor allem möglichst viel Kapazität in der Basiseinheit sucht, findet bei Marstek oder EcoFlow Alternativen mit anderen Stärken.

Unterm Strich ist der SigenMate 2700 besonders interessant für Nutzer, die mehrere Module, unterschiedliche Ausrichtungen oder einen späteren Ausbau einplanen. Wer dagegen eine kleine, möglichst einfache Speicherlösung sucht, sollte vor dem Kauf genau vergleichen, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.

Fazit: Viel Technik, aber nicht für jeden die beste Wahl

Der SigenMate 2700 Ultra gehört technisch zu den vielseitigeren aktuellen Speichersystemen. Vier MPPTs, bis zu 4.000 W PV-Eingang, die modulare SigenMate Battery und das umfangreiche Energiemanagement geben dem System vor allem bei größeren oder später erweiterbaren Anlagen klare Vorteile.

Die bisherigen Fremdtests zeigen aber auch, dass der Sigenergy SigenMate nicht in jeder Disziplin automatisch vorne liegt. Standby-Verbrauch, Effizienz und die vergleichsweise hohe Komplexität können je nach Einsatz wichtiger sein als maximale Flexibilität. Wer vor allem möglichst viel Kapazität in der Basiseinheit sucht, findet bei Marstek oder EcoFlow Alternativen mit anderen Stärken.

Unterm Strich ist der SigenMate 2700 besonders interessant für Nutzer, die mehrere Module, unterschiedliche Ausrichtungen oder einen späteren Ausbau einplanen. Wer dagegen eine kleine, möglichst einfache Speicherlösung sucht, sollte vor dem Kauf genau vergleichen, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden.

 

Methodik: Dieser Artikel ist kein eigener Produkttest von Balkonstrom. Unsere Einordnung basiert auf den technischen Angaben und Produktunterlagen von Sigenergy sowie auf veröffentlichten Beiträgen und Praxiserfahrungen von Smartzone, WeLoveTech, Tepto, IMTEST und Evergreen Energiesysteme. Dabei unterscheiden wir zwischen tatsächlich praktisch getesteten Funktionen und frühen Produktvorstellungen zum Marktstart. Messwerte zu nutzbarer Kapazität, Effizienz, Standby-Verbrauch oder Temperatur stammen aus den jeweils genannten Fremdtests und werden von uns nicht als eigene Testergebnisse dargestellt.

FAQ

Rebecca Elers

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Modernes Wohnhaus mit drei gleich großen Solarpanels, die leicht angewinkelt am Balkongeländer montiert sind.
Nahaufnahme eines Balkonkraftwerks mit Solarmodul, das mit Metallhalterungen am Balkongeländer befestigt ist.

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